
Besuchszeit & Entfernung
- Entfernung von Reykjavík: 188 km
- Entfernung von Höfn: 282 km
- Ideale Besuchszeit: 1-2 Stunden
- Beste Jahreszeit: Mai bis September
Schwierigkeit & Zugänglichkeit
- Schwierigkeitsgrad: 1 von 5
- Zugänglich für alle Fahrzeugtypen
- Gute Gehwege am Strand
- Achtung: Gefährliche Wellen!
Vor Ort verfügbar
- Parkplatz kostenfrei
- Toiletten vorhanden
- Café/Restaurant
- Souvenirshop
- Nächster Supermarkt: Vík í Mýrdal (11 km)
Die atemberaubende Schönheit von Reynisfjara
Der Reynisfjara Strand zählt zu den beeindruckendsten Naturwundern Islands und ist für seinen tiefschwarzen vulkanischen Sand weltbekannt. Er liegt am Fuße des 340 Meter hohen Tuffbergs Reynisfjall, westlich der kleinen Ortschaft Vík í Mýrdal an der Südküste Islands. Was diesen Ort so besonders macht, ist das dramatische Zusammenspiel von schwarzem Sand, mächtigen Basaltsäulen und den vor der Küste aufragenden Felsnadeln der Reynisdrangar.
Die schwarze Färbung des Sandes entstand durch die vulkanische Aktivität der Region und die Erosion von Lavagestein über Jahrtausende hinweg. Der Atlantik peitscht pausenlos seine Wellen an den Strand, wodurch die Kieselsteine rund geschliffen werden. Die majestätischen Basaltformationen, die wie eine natürliche Wand den Strand säumen, bilden geometrische Muster, die an eine gigantische Orgel erinnern. In der Nähe dieser Formationen befindet sich die Hálsanefshellir-Höhle, die Besuchern einen eindrucksvollen Blick auf die Kraft der Natur bietet.
Die vor der Küste stehenden Reynisdrangar-Felsnadeln ragen bis zu 66 Meter aus dem Meer empor und sind laut isländischer Folklore versteinerte Trolle, die beim Versuch, ein Schiff an Land zu ziehen, vom Sonnenlicht überrascht wurden. Diese natürliche Kombination aus schwarzem Sand, Basaltsäulen und Felsnadeln macht Reynisfjara zu einem der fotografierten Orte Islands und zu einem unverzichtbaren Halt auf jeder Reiseroute durch die Südküste.
Mit dem Camping Car die Wunder von Reynisfjara und Umgebung entdecken
Unsere Dachzelt-Campingwagen sind perfekt für die Reise!
Mit einem eigenen Camping Car haben Sie die Freiheit, Reynisfjara und die umliegenden Attraktionen in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Die flexible Unterkunft auf Rädern ermöglicht es Ihnen, den idealen Zeitpunkt für Ihren Besuch zu wählen – vielleicht früh am Morgen, wenn die Touristengruppen noch nicht eingetroffen sind, oder am Abend, wenn das Licht besonders malerisch ist.
Von Reynisfjara aus können Sie bequem weitere Sehenswürdigkeiten der Region ansteuern. Nur etwa 11 Kilometer entfernt liegt das malerische Dorf Vík í Mýrdal mit seiner markanten roten Kirche auf dem Hügel und guten Versorgungsmöglichkeiten. In der anderen Richtung, etwa 25 Kilometer westlich, befindet sich der beeindruckende Wasserfall Skógafoss, der mit seinem 60 Meter hohen Fall zu den größten Wasserfällen Islands gehört.
Für Naturliebhaber bietet sich auch ein Abstecher zum nahegelegenen Dyrhólaey an, einer Halbinsel mit spektakulären Felsbögen und einer reichen Vogelwelt, darunter Papageitaucher in den Sommermonaten. Mit dem eigenen Fahrzeug können Sie außerdem die weniger bekannten Attraktionen entdecken, wie versteckte Schluchten oder abgelegene Aussichtspunkte, die von den üblichen Touristenrouten nicht abgedeckt werden.
Ein Camping Car bietet nicht nur Transportmöglichkeit, sondern auch Unterkunft – ideal für diejenigen, die die magische Stimmung der isländischen Sommernächte erleben möchten, wenn die Mitternachtssonne den schwarzen Sand in einem besonderen Licht erstrahlen lässt.
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Anfahrt nach Reynisfjara
Die Entstehung des schwarzen Sandstrandes
vor ca. 10.000 Jahren
Vulkanische Ursprünge
Nach der letzten Eiszeit formten vulkanische Aktivitäten die Südküste Islands. Lavagestein und Asche bildeten die Grundlage für den heutigen Strand.
Der Einfluss des Katla-Vulkans
Der unter dem Mýrdalsjökull-Gletscher liegende Katla-Vulkansystem trug durch wiederholte Ausbrüche zur Anreicherung des schwarzen vulkanischen Materials bei.
Erosion durch den Atlantik
Die ständige Kraft des Meeres zerkleinerte das Lavagestein zu Sand und schuf den weitläufigen schwarzen Strand, wie wir ihn heute kennen.
Entstehung der Basaltsäulen
Die charakteristischen sechseckigen Basaltsäulen entstanden durch die langsame Abkühlung von Lavaflüssen, die beim Erstarren kontrahierten und so die einzigartigen geometrischen Formen bildeten.
Formung der Reynisdrangar
Zwischen Legende und Wirklichkeit - Die Mythologie von Reynisfjara
Die isländische Folklore rankt sich reich um die dramatische Landschaft von Reynisfjara. Die bekannteste Legende erzählt von zwei Trollen, die versuchten, ein Dreimaster-Schiff an Land zu ziehen. Als sie vom Sonnenaufgang überrascht wurden, verwandelten sie sich zusammen mit dem Schiff in Stein – so entstanden der lokalen Sage nach die markanten Reynisdrangar-Felsnadeln, die heute noch vor der Küste stehen.
Auch die Höhle am Strand hat ihre eigene Mythologie: Der Volksmund erzählt, dass hier früher Elfen und Huldufólk (verborgenes Volk) lebten, die manchmal in mondlosen Nächten gesichtet werden konnten. Diese Wesen galten als Beschützer der Natur und konnten Menschen, die der Umwelt schadeten, Unglück bringen.
Die mystische Atmosphäre des Ortes hat auch die moderne Popkultur inspiriert. So diente Reynisfjara als Drehort für die erfolgreiche TV-Serie “Game of Thrones”, wo der Strand die Kulisse für Szenen jenseits der Mauer bildete. Auch in Filmen wie “Star Trek: Into Darkness” und “Noah” ist die eindrucksvolle Landschaft zu sehen.
Der Name “Reynisfjara” selbst hat historische Wurzeln: “Reynis” bezieht sich auf den nahegelegenen Hof, während “fjara” einfach “Strand” bedeutet. Die Kombination aus nordischer Mythologie, atemberaubender Natur und kultureller Bedeutung macht diesen Ort zu einem tiefgründigen Erlebnis, das über die reine landschaftliche Schönheit hinausgeht.
Praktische Reisetipps für Ihren Reynisfjara Besuch
Der Besuch am Reynisfjara Strand ist ein unvergessliches Erlebnis, erfordert jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen. Die größte Gefahr geht von den sogenannten “Sneaker Waves” aus – plötzlich auftretende, ungewöhnlich hohe Wellen, die ohne Vorwarnung weit auf den Strand vordringen können. Mehrere tödliche Unfälle in der Vergangenheit unterstreichen die Wichtigkeit folgender Sicherheitsregeln:
- Halten Sie stets mindestens 20-30 Meter Abstand zur Wasserlinie
- Wenden Sie dem Meer niemals den Rücken zu
- Beachten Sie alle Warnschilder und Absperrungen
- Klettern Sie nicht auf die Basaltsäulen, da diese rutschig sein können
Der Parkplatz am Strand ist kostenlos, kann jedoch in der Hauptsaison (Juni bis August) sehr voll werden. Wir empfehlen einen Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn weniger Touristengruppen vor Ort sind.
Das Wetter am Strand kann sich schnell ändern. Auch bei sonnigem Wetter kann es windig und kühl sein, daher sollten Sie warme und winddichte Kleidung mitbringen. Gutes Schuhwerk ist aufgrund des unebenen Untergrunds ebenfalls wichtig.
Das kleine Restaurant am Strand bietet Erfrischungen und leichte Mahlzeiten an, jedoch zu touristischen Preisen. Mit dem Camping Car haben Sie den Vorteil, eigene Verpflegung mitbringen zu können.
Die beste Reisezeit ist von Mai bis September, wenn die Wetterbedingungen milder sind und die Tage länger. In diesen Monaten haben Sie auch die Chance, Papageitaucher und andere Seevögel zu beobachten, die an den Klippen nisten.
Campingmöglichkeiten in der Umgebung
Nach unserem Motto “Home is where you park it” bietet Ihr Camping Car maximale Freiheit bei der Wahl Ihres Nachtlagers. Die Region um Reynisfjara verfügt zusätzlich über drei gut ausgestattete Campingplätze, die Ihnen allen Komfort bieten: