
Besuchszeit & Entfernung
- 270 km von Reykjavík
- Fahrzeit: ca. 3,5 Stunden
- Besuchsdauer: 15-30 Minuten
- Ganzjährig zugänglich
Schwierigkeit & Zugänglichkeit
- Schwierigkeitsgrad: sehr leicht
- Vom Auto aus sichtbar
- Keine Wanderung notwendig
- Für alle Altersgruppen geeignet
Vor Ort verfügbar
- Parkplatz direkt an der Ringstraße
- Keine Toiletten
- Keine Verpflegungsmöglichkeiten
- Nächster Supermarkt: Kirkjubæjarklaustur (13 km)
Ein malerischer Wasserfall mit historischem Hintergrund
Foss á Síðu, wörtlich übersetzt „Wasserfall an der Seite”, ist ein faszinierendes Naturschauspiel im Süden Islands. Dieser beeindruckende 82 Meter hohe Wasserfall liegt direkt an der Ringstraße, etwa 12 Kilometer östlich von Kirkjubæjarklaustur. Was diesen Wasserfall besonders macht, ist nicht nur seine leichte Zugänglichkeit, sondern auch sein einzigartiges Erscheinungsbild.
Der Wasserfall wird vom Bach Fossá gespeist, dessen Wasser aus dem oberhalb gelegenen See Þórutjörn stammt. Das Wasser stürzt über zwei Stufen in die Tiefe – zuerst über eine 73 Meter hohe, moosbedeckte Tuffklippe und dann über eine zweite, kleinere Stufe. Besonders bemerkenswert ist das Phänomen, dass bei starken Winden, die in dieser Region häufig vorkommen, das Wasser buchstäblich in der Luft verweht wird und manchmal den Boden gar nicht erreicht.
Unterhalb des Wasserfalls befindet sich ein historischer Bauernhof, dessen Existenz durch eine Erwähnung im isländischen Siedlungsbuch bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Der Hof trägt ebenfalls den Namen Foss á Síðu und befindet sich in Privatbesitz, weshalb man dem Wasserfall nicht allzu nahe kommen kann.
Trotz seiner relativen Unbekanntheit im Vergleich zu anderen isländischen Wasserfällen bietet Foss á Síðu ein wunderschönes Fotomotiv und einen willkommenen Halt auf Ihrer Reise entlang der Südküste Islands.
Mit dem Camping Car durch Südisland: Foss á Síðu und mehr entdecken
Die Erkundung von Foss á Síðu mit einem Camping Car ist die ideale Weise, dieses Naturwunder und die umliegende Region zu erleben. Die Lage direkt an der Ringstraße macht den Wasserfall zu einem perfekten Zwischenstopp auf Ihrer Reise durch den Süden Islands. Mit einem unserer speziell ausgestatteten 4×4-Fahrzeuge mit Dachzelt können Sie nicht nur bequem anreisen, sondern auch die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten in der Umgebung flexibel erkunden.
In unmittelbarer Nähe zu Foss á Síðu finden Sie weitere beeindruckende Landschaften und Attraktionen. Nur wenige Kilometer entfernt liegt das malerische Dorf Kirkjubæjarklaustur mit seiner reichen Geschichte und dem berühmten Kirkjugólf, einem natürlichen Basaltpflaster. Etwas weiter östlich befindet sich der Nationalpark Skaftafell mit seinen atemberaubenden Wanderwegen, Gletschern und dem bekannten Svartifoss-Wasserfall.
Die Flexibilität eines Camping Cars ermöglicht es Ihnen, Ihren eigenen Zeitplan zu gestalten und so lange an jedem Ort zu verweilen, wie Sie möchten. Anstatt in festen Unterkünften übernachten zu müssen, können Sie in einem unserer komfortablen Fahrzeuge übernachten und morgens mit dem Blick auf die unvergleichliche isländische Landschaft aufwachen.
Great Experience
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Anfahrt nach Foss á Síðu
Die Entstehung des „vom Winde verwehten" Wasserfalls
Vor Millionen von Jahren
Die geologische Geschichte der Region um Foss á Síðu begann mit intensiver vulkanischer Aktivität. Lavaflüsse bildeten die charakteristischen Schichten, die heute sichtbar sind.
Entstehung der Tuffklippen
Durch Interaktionen zwischen Magma und Wasser entstanden die porösen Tuffformationen, über die der Wasserfall heute fließt.
Gletscheraktivität der Eiszeit
Während der Eiszeit formten Gletscher die Landschaft weiter und hinterließen die steilen Klippen, an denen der Wasserfall heute herabstürzt.
Entstehung des Sees Þórutjörn
Nach dem Rückzug der Gletscher bildete sich der See Þórutjörn, der den Bach Fossá speist, welcher den Wasserfall bildet.
Der Wasserfall heute
Foss á Síðu: Zwischen Natur und Kultur
Obwohl Foss á Síðu vor allem für sein natürliches Phänomen bekannt ist, hat die Gegend auch eine reiche kulturelle Bedeutung. Der historische Hof unterhalb des Wasserfalls ist eines der ältesten kontinuierlich bewohnten Gehöfte Islands und zeugt von der jahrhundertealten Besiedlung der Region.
In der isländischen Folklore spielen Wasserfälle oft eine wichtige Rolle als Wohnorte von Elfen, Trollen und anderen mythischen Wesen. Obwohl zu Foss á Síðu keine spezifischen Sagen überliefert sind, ist die gesamte Region reich an Geschichten über übernatürliche Wesen und magische Orte.
Ein interessanter kultureller Aspekt ist auch die Namensgebung: „Síða” bezieht sich auf die lange, sanft abfallende Seite eines Berges oder Hügels. Der Wasserfall erhielt seinen Namen aufgrund seiner Lage an einer solchen Seite, was ihm auch seine charakteristische Erscheinung verleiht.
Die gesamte Region um Kirkjubæjarklaustur hat zudem eine bedeutende christliche Geschichte. Das nahegelegene Kloster, von dem das Dorf seinen Namen hat, wurde bereits im 12. Jahrhundert gegründet und war ein wichtiges religiöses Zentrum im mittelalterlichen Island.
Praktische Reisetipps für Ihren Foss á Síðu Besuch
Beste Besuchszeit
Der Wasserfall ist ganzjährig zugänglich, aber für die beste Erfahrung empfehlen wir einen Besuch im Sommer oder frühen Herbst (Juni bis September), wenn die Straßenverhältnisse optimal sind und die Tage lang sind. Ein Besuch bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang bietet besonders malerische Fotomotive.
Wetter und Ausrüstung
Da der Wasserfall für sein vom Wind verwehtes Wasser bekannt ist, könnte ein windiger Tag tatsächlich das interessanteste Erlebnis bieten. Bringen Sie dennoch winddichte Kleidung mit, da es in dieser Region oft sehr windig sein kann. Eine gute Kamera mit Teleobjektiv ist empfehlenswert, um den Wasserfall aus verschiedenen Perspektiven einzufangen.
Parken und Zugang
Es gibt einen kleinen Parkplatz direkt an der Ringstraße. Denken Sie daran, dass der Wasserfall und der umliegende Bereich Privatbesitz sind, also respektieren Sie die Grenzen und bleiben Sie in den erlaubten Bereichen.
Versorgung
Da es vor Ort keine Einrichtungen gibt, empfehlen wir, vor oder nach Ihrem Besuch in Kirkjubæjarklaustur Halt zu machen. Dort finden Sie Tankstellen, Supermärkte und Restaurants. Mit einem unserer Camping Cars sind Sie natürlich flexibler und können Ihre eigenen Vorräte mitbringen.
Kombination mit anderen Sehenswürdigkeiten
Foss á Síðu ist ein relativ kurzer Stopp. Wir empfehlen, ihn mit Besuchen in Kirkjubæjarklaustur, dem Skaftafell-Nationalpark oder dem nahe gelegenen Fjaðrárgljúfur-Canyon zu kombinieren, um einen erlebnisreichen Tag zu gestalten.
Campingmöglichkeiten in der Umgebung
Nach unserem Motto ‘Home is where you park it’ bietet Ihr Camping Car maximale Freiheit bei der Wahl Ihres Nachtlagers. Die Region um Foss á Síðu verfügt zusätzlich über mehrere gut ausgestattete Campingplätze, die Ihnen allen Komfort bieten: